Haut in den Wechseljahren


Wechseljahre, na und!

Liebe Frauen, mit der Menopause geht die Welt nicht unter, bitte versuchen Sie die neue anstehende Lebensphase als interessanten und chancenreichen Teil Ihres Lebens anzunehmen!

Wichtig ist es, diese Zeit nicht als Verlust von Jugend und Attraktivität abzuwerten, sondern Bilanz des bisherigen Lebens zu ziehen, Lebensbereiche und Ziele neu zu sortieren.

Als Wechseljahre oder Klimakterium der Frau bezeichnet man den Zeitabschnitt der hormonellen Umstellung am Ende der fruchtbaren Lebensphase. Man unterteilt diesen Zeitraum in die Perimenopause, die Zeitphase kurz vor dem Ausbleiben der Menstruation, die im Durchschnitt im Alter von 47,5 Jahren beginnt.

Die Hormonproduktion der Eierstöcke nimmt langsam ab, was individuell unterschiedlich zu Zyklusunregelmäßigkeiten, Zyklusintensität und Brustspannung führen kann. Mit Beginn der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel, dies kann die Tiefschlafphase auf 4 Stunden verkürzen. Andere Frauen klagen über vorübergehende Gedächtnislücken oder verminderte Durchblutung der Muskeln und Gelenke, sowie die Abnahme der Kollagenproduktion.

Manche Frauen durchlaufen diese Phasen beschwerdefrei innerhalb weniger Monate, bei anderen dauern sie mehrere Jahre, und können teilweise mit Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden sein. Bild wechseljahre

Vorzeitige Menopause

Normalerweise beginnen die Wechseljahre um das 50. Lebensalter herum. Doch auch junge Frauen um die 30, 40 Jahre können in die Menopause kommen. Schuld kann eine genetische Veranlagung, Erkrankungen der Eierstöcke (zum Beispiel Endometriose) sein.

Wechseljahre und Hormone

Es ist nicht vorhersehbar, in welchem Ausmaß die einzelne Frau von klimakterischenBeschwerden betroffen ist. Aber es gibt viele Möglichkeiten, die Frauen nutzen können, um hormonell-bedingten Veränderungen von Körper und Psyche positiv zu begegnen.

Für Frauen, die ausgeprägt unter Wechseljahresbeschwerden leiden, gibt es vielfältige medizinische Therapiemöglichkeiten, um Beschwerden zu lindern oder zu beheben.

Jede Frau sollte sich aber frei entscheiden können, welcher Weg für Sie der beste ist.
Von besonderer Bedeutung sind Phytoöstrogene, die unter anderem in Leinsamen, Soja und in der Yamswurzel vorkommt.
Diese von Pflanzen gebildeten Stoffe ähneln in Ihrer biochemischen Struktur Östrogenen, weshalb sie sich an die gleichen Rezeptoren binden können. Dadurch wirken sie regulierend auf den Hormonhaushalt und mindern Wechseljahresbeschwerden. Somit könnten sie eine schonende und sichere Alternative zu den umstrittenen Hormonbehandlungen sein. Bild Menopause

Trockene Haut während der Wechseljahre

Mit Beginn der Wechseljahre kommt es zu einem sinkenden Östrogenspiegel, dieses weibliche Geschlechtshormon sorgt dafür, dass die Haut genügend Wasser speichert. Zudem hat Östrogen einen positiven Einfluss auf die Bildung von Kollagen und sorgt für ein straffes Bindegewebe die unsere Haut insgesamt glatter erscheinen lässt.

Mit zunehmenden Alter wird die Haut ohne Östrogen aufgrund des reduzierten Wassergehalts jedoch schnell dünner und ist weniger elastisch und neigt zur Trockenheit.

Welche Pflege benötigt die Haut während der Wechseljahre?

Damit die Haut elastisch bleibt, ist ein erhöhte Anteile von Fett und Feuchtigkeit empfehlenswert. Eine besonders effektive und stimulierende Wirkung auf die Kollagenproduktion haben Peptide, Retinol und Vitamin C.

Damit beim Duschen nicht zu viel vom hauteigenen Schutzmantel zerstört wird, sollten Sie möglichst geringe Mengen von pH-neutralen Seifen oder Duschbäder und keine schäumende Duschlotionen verwenden.

Ein hoher Lichtschutzfaktor schützt die Haut vor zu viel schädlicher UV-Strahlung. Achten Sie auf Transparenz in der Deklaration Ihrer Hautpflegeprodukte. Insbesondere auf beste Rohstoffqualität und eine Verarbeitung ohne chemisch-synthetische Zusatzstoffe in den Cremes.

Feuchtigkeit von innen

Viel trinken! Am besten zwei bis drei Liter Wasser oder Tee pro Tag. Kaffee und Alkohol dagegen regen die Schweißbildung an, sind daher bei Beschwerden in den Wechseljahren nur in Maßen geeignet. Saft, Limonaden und Milch liefern zwar Geschmack, aber auch viele Kalorien. Sie sind also eher Genussmittel und keine Durstlöscher. Bild Viel trinken!

Passen Sie Ihre Ernährung an

Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper nicht nur äußerlich, sondern auch von innen. Die Muskelmasse geht zurück, dafür vergrößern sich die Fettspeicher.
Der Körper benötigt mit zunehmendem Alter weniger Energie aus der Ernährung, gleichzeitig steigt aber der Bedarf an Nährstoffen. Besonders geeignet sind deshalb Lebensmittel mit geringem Energie-, aber hohem Nährstoffgehalt. Empfehlenswert sind gering verarbeitete Lebensmittel wie Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte, Obst, Kartoffeln, Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte und mageres Fleisch.

Stark verarbeitete Lebensmittel wie Süßigkeiten, Kuchen, Gebäck oder Fertiggerichte sind meist kalorienreich und eher nährstoffarm. Am besten stehen sie daher eher selten auf dem Speiseplan. Jede Mahlzeit sollte Protein, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Geflügel, Fleisch oder Fisch, dafür wenig Fett enthalten. Dass gewährleistet am besten, dass man sich lange angenehm satt fühlt. Bild dunkle-beeren

Viel Schlaf!

Wechseljahre gehen oft mit Schlafstörungen bei Frauen einher. Aber die Haut regeneriert sich während des Schlafs. Darum wirkt sich eine gute Schlafhygiene auf die Feuchtigkeit der Haut aus und verhindert trockene Haut. Bild viel Schlaf

Micronährstoffe in den Wechseljahren.

Kurkuma ist in der Schönheitspflege ein echtes Multitalent, das an verschiedenen Problempunkten gleichzeitig ansetzt, um der Haut ein rundum frisches Erscheinungsbild und einen ganz besonderen Glow zu verleihen.

Als Antioxidans verlangsamt es den Hautalterungsprozess und wirkt Falten entgegen. Es kurbelt die Produktion von Kollagen an und sorgt so für ein straffes, elastisches Bindegewebe.

Da es entzündungshemmend ist, die Talgdrüsenaktivität reguliert und zudem den Abtransport von Schlackenstoffen und Giften beschleunigt, hilft es gegen Hautunreinheiten wie beispielsweise Akne, Irritationen, Rötungen oder Pigmentflecken.

Maca, kann bei Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Nervosität und Schlafstörungen eine positive Wirkung auf den Hormonspiegel haben. Bild nahrungsergaenzung

Die Fettzufuhr bei der Ernährung erhöhen

Omega-3-Fettsäuren ist das Zauberwort. Die in Lachs, Avocado oder Walnüssen enthaltenen Fette unterstützen den gesamten Stoffwechsel, optisch machen sie sich vor allem in geschmeidigerem Haar und einer besseren Hautspannkraft bemerkbar. Auch sollte man Antioxidantien in Form von Granatäpfeln, Pekannüssen oder Himbeeren auf den Speiseplan setzen, ebenso wie Kalzium (z.B. in Käse und Grünkohl enthalten). Zwei Liter stilles Mineralwasser täglich sorgen für Feuchtigkeit von innen. Bild Fettzufuhr

Milde Reinigungsritual

Reife Haut Wir hat weniger mit Unreinheiten zu kämpfen, dafür wird die Haut trockener. Aggressive Waschlotionen sind daher nicht nur unnötig, sie trocknen die Gesichtshaut zusätzlich aus. Besser ist eine milde, rückfettende Reinigungsmilch mit einem Hautneutralem PH -Wert. Ein regelmäßiges Enzym-Peeling löst sanft abgestorbenen Hautzellen und aktiviert die Zellerneuerung. Bild Reinigung

Unsere Knochen

In den Jahren um die Menopause verlieren Frauen gut zehn Prozent ihrer Skelettsubstanz, nun werden auch die Knochen poröser. Landesweite Statistiken zeigen, dass nahezu jede vierte Frau zwischen 50 und 60 Jahren an Osteoporose leidet. Darum sollte schon in jungen Jahren auf einen guten Vitami-D-Spiegel geachtet werden.

Wichtig ist außerdem eine optimale Calciumzufuhr, denn Calcium ist der wichtigste Baustoff für das Knochengewebe. Ideal sind calciumreiche Zwischenmahlzeiten wie ein Joghurt oder ein paar Nüsse, in kleinen Portionen kann der Körper das Calcium besonders gut aufnehmen. Bild knochen

Weniger Migräne

Die gute Nachricht: Frauen, die an Migräne leiden, dürfen nach der Menopause mit einem Rückgang der Attacken rechnen. Und mit den Blutungen verschwindet der Zwang zum Verhüten - ebenso wie die Krämpfe und Stimmungstiefs, die manche Frauen zuvor alle vier Wochen geplagt haben.

Mit den Wechseljahren beginnt für Frauen ein neuer biologischer Lebensabschnitt. Wie in der Pubertät verändert sich der hormonelle Haushalt noch einmal völlig neu.

Geheimwaffe Antioxidantien

Antioxydantien spenden Feuchtigkeit, schützen die Haut vor Zellschädigungen und sorgen so für eine dauerhaft verbesserte Spannkraft. Darunter fallen eine Reihe von Vitaminen und Mineralstoffe, vor allem Biotin, Vitamin A und C sowie Zink sind gut für einen strahlenden Teint.

Sowie dass körpereigene Coenzym Q10, das schon ab dem 40. Lebensjahr immer weniger produziert wird. Hyaluronsäure ist ebenfalls ein im menschlichen Bindegewebe gebildetes Produkt, bindet Wasser in der Haut und lässt sie praller und frischer aussehen.

Collagen und Aminosäuren in Verbindung mit Vitamin C Sorgen zudem für eine straffes Bindegewebe. Bild antioxidanzien

Gönnen Sie Ihrer Haut eine Extra-Portion Pflege

Mein Tip, regelmäßig Nährstoff-Wirkstoff-Seren anwenden. Seren enthalten dreimal so viele Wirkstoffe wie Cremes und können, dank besonders kleiner Moleküle, besser in die Haut eindringen. Morgens, um sie den ganzen Tag vor äußeren Einflüssen zu schützen, und abends, um sie zu beruhigen und regenerieren.

Am besten wird das Serum nach der Reinigung aufgetragen und anschließend die Tages- oder Nachtpflege darüber gegeben. Auch Handcremes gerne mal dick auftragen und über Nacht einwirken lassen.

Wir sind überzeugt von unsere Pflegeserie MenoAgent®

MenoAgent® DAY PROTECT und MenoAgent® NIGHT REPAIR unterstützen zusätzlich die Regenerations- und Schutzmechanismen der Haut. Auf diese Weise können Sie die Belastung, die durch die hormonelle Umstellung entsteht, ausgleichen und Ihr jugendliches, vitales Erscheinungsbild bewahren. Bild MenoAgent
Terminvereinbarung unter: 0341 - 91886444