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Essen Sie sich schön!

Fleisch und andere tierische Nahrungsmittel können Falten verursachen

Die Hautalterung hat unter anderem mit Entzündungen unter der Haut zu tun. Fleisch, verarbeitete Wurst oder andere tierische Nahrungsmittel sind Faltenbeschleuniger. Sie beinhalten Arachidonsäure, die auch in unserem Körper gebildet werden wenn wir Omega-6-Fettsäure-haltige Nahrungsmittel wie Margarine und Sonnenblumenöl essen.Beim heutigen Lifestyle haben wir nur wenige Vitamine und Nährstoffe für unseren Darm, dafür aber zu viele Zucker und schlechte Fette, die diesen zusätzlich belasten. Gleiches gilt für freie Radikale, die sich durch falsche Ernährung, Sonnenlicht und Rauchen vermehren und Zellen angreifen.

Dunkle Beeren wirkt als Superfood

Eine sehr hohe Schutzwirkung gegen freie Radikale, also viele Antioxidantien, habenden Beeren. Und dabei gilt: je dunkler, desto besser. Gleichzeitig deckt schon eine kleine Menge saurer Beeren den Tagesbedarf an Vitamin C, was die Elastizität der Haut verbessert und die Verdauung fördert. Vitamin C stärkt nicht nur die Immunabwehr sondern hilft beim Cholesterin-Abbau. Bild Dunkle Beeren

Spinat und Grüner Tee

Eine fantastische Schutzwirkung hat Spinat! Auch Brokkoli ist ein kleines Wundermittel mit enormer Wirkung. Ebenso wie viele andere grüne Gemüsesorten, die dank ihres hohen Vitamin-B-Gehalts kleine Entzündungen lindern und damit ebenfalls für einen frischen Teint und gesunde Haut sorgen. Eine toller Schönmacher ist übrigens Grüner Tee.

Tomaten und Möhren haben ein hohes Schutzpotential für die Haut

Karotinoide in Tomaten und Möhren schützen nicht nur vor Hautalterung, sondern haben auch Sonnenschutzqualitäten.Der regelmäßige Verzehr von Tomaten- und Karottenprodukten liefert einen Lichtschutzfaktor von Vier. Karotten sorgen zudem für einen frischen Teint. Bild antioxidanten

Walnussöl und Rapsöl liefern Omega-3-Fettsäuren

Zu einer gesunden Ernährung gehören auch Kohlenhydrate und Fette. Beides braucht unser Körper. Bei den Kohlenhydraten ist darauf zu achten, dass möglichst viele Vollkornprodukte auf dem Speiseplan stehen. Vollkornprodukte liefern wie Obst und Gemüse reichlich Ballaststoffe. Außerdem sollte man zu Omega-3-Fettsäuren greifen, die in Walnuss- und Rapsöl enthalten sind.

Joghurt, Molke und Buttermilch helfen dem Körper bei Haut-Reparaturen

Unsere Haut besteht aus Kollagen, das aus Proteinbausteinen aufgebaut wird. Kollagen ist notwendig für den Aufbau und die Erneuerung der Körperzellen. Proteine, also Eiweiß, halten nicht nur die Hautalterung auf, sondern können kleine Hautschäden reparieren. Ideal sind Sauermilchprodukte wie Joghurt, Molke und Buttermilch, die viele Proteine liefern, aber wenig Kalorien haben. Allerdings sollte bei Haut die zu Akne neigt, weitestgehend auf Milch verzichtet werden. Die darin befindlichen Aminosäuren und Botenstoffe stimulieren das Wachstum IGF-1 in unserem Körper. Das kann Poren vergrößern und die Talgproduktion erhöhen. Bild joguhrt

Was hat eine gesunden Haut mit dem Darm zu tun?

"Unsere Haut ist auch ein Spiegel unseres Darms, wird die Darmflora negativ beeinflusst, lässt sich das oft am Zustand der Haut erkennen." Bild ernaehrung

Was bringt unseren Darm aus dem Gleichgewicht?

Vor allem die Einnahme von Antibiotika beeinflusse die natürliche Zusammensetzung der Darmbakterien negativ. Das Medikament schwäche nicht nur die bakterielle Abwehr und die Verdauung, sondern begünstige auch die vermehrte Entstehung von nicht gewünschten Darmpilzen.

Die Haut leidet unter einem kranken Darm

In Folge kann es passieren, dass der Darm wichtige Nährstoffe nicht mehr aufnehmen und an den Körper weitergeben kann. Darunter leidet dann der gesamte Organismus, nicht nur die Haut ,Je nachdem, welche Nährstoffe nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden können. Es kann zu trockener, stumpfer Haut kommen, aber auch zu eingerissenen Mundwinkeln, Ekzemen, Nagelveränderungen mit Aufsplittern der Nagelplatte sowie Haarausfall."

Zuviel Zucker ist Gift für die Darmflora und kann zu Falten, Akne und Pigmentflecken führen!

Zucker gehört zu den Feinden einer gesunden Darmflora, da dieser die Nahrungsgrundlage für krankmachende Bakterien und Pilze darstellt. "Viel Zucker führt, genau wie Antibiotika, zu einer Veränderung der Darmbesiedlung und auch zu einer Veränderung der Darmschleimhaut. Dadurch kann der Darm seine Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen und es kommt ebenfalls zu Hautschäden

Wesentlich problematischer ist allerdings die direkte Wirkung von Zuckers auf die Bindegewebsfasern in der Haut: "Diesen Vorgang nennt man "Glykation" und bezeichnet die Verzuckerung von Gewebefasern. Zuckerendprodukte, die der Körper nicht verstoffwechseln kann, hängen sich an Fasern der Haut und verklumpen diese. Dadurch können Pigmentflecken, Falten und Akne entstehen.

Giftstoffe im Darm beeinflussen das Hautbild

Ein kranker Darm hat aber nicht nur Probleme mit der Aufnahme wertvoller Nährstoffe, auch krankmachende Darmbakterien und Pilze können sich vermehren und Giftstoffe produzieren. Diese bringen nicht nur die Verdauung aus dem Gleichgewicht, sondern können auch die Haut beeinflussen. Hautkrankheiten wie Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte sowie Allergien werden immer wieder mit einer kranken Darmflora in Verbindung gebracht.
Auch hier spielt der Darm mit der Darmflora eine wichtige Rolle. Denn dies sind alles Hauterkrankungen, die eine Überreaktion des Körpers – in der Regel über das Immunsystem gesteuert - in unterschiedlichen Ausprägungen darstellt. Wenn die Haut "verrückt spielt" und sich solche Symptome zeigen, kann das ein Hinweis darauf sein, dass Ihre Darmflora nicht im gesunden Gleichgewicht ist. Hier kann eine gesunde Ernährungsweise und der Verzicht auf Milchprodukte im ersten Schritt helfen und die Symptomatik verbessern, um die richtigen Darmbakterien zu fördern. Eine gezielte Ursachenforschung ist hier sehr wichtig.

Doch wie kann man feststellen, ob ein kranker Darm hinter den Hautproblemen steckt?

In der Dermatologie werden bestimmte Enzyme und Antikörper des Magen-Darm-Kanals untersucht, die Hinweise auf Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln geben. Ich empfehle bei größeren Hautproblemen eine Darmflora-Analyse (Kybertest) in einem Labor durchzuführen. Dann können beispielsweise eine Glutenunverträglichkeit, eine Histaminintoleranz oder eine Allergie gegenüber bestimmten Eiweißstoffen in der Nahrung erkannt werden und die richtige Bakterien-Therapie eingeleitet werden. Dies kann der erste Schritt zu einer gesunden und schönen Haut.

Bild probiotika

Tipps für einen gesunden Darm

  • eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Ballaststoffen!
  • ausreichend trinken.
  • probiotischer Joghurt kann helfen, die Darmflora im Gleichgewicht zu halten.
  • essen Sie möglichst wenig Zucker
  • trinken Sie Alkohol nur in Maßen
  • gehen Sie mit tierischen Fetten sparsam um.

Der Jungbrunnen für schöne und gesunde Haut

Zum Nährstoffbedarf der Hautzelle gehören:
  • Vitamine
  • Aminosäuren
  • Mineralstoffe
  • Enzyme
  • Spurenelemente
  • essentielle Fettsäuren

    • Vitamin C stimuliert das Immunsystem, sorgt für starke Gefäßwände, hilft bei der Stressbewältigung und stärkt die Zellstruktur. Reich an Vitamin C sind unter anderem Sanddorn,Paprika, Hagebutten, schwarze Johannisbeeren, Petersilie, Brokkoli oder Hagebutten.

    • Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans, das die Zellen vor freien Radikalen schützt und zudem den Fettstoffwechsel anregt. Es steckt in Mandeln, Weizenkeimen, Sonnenblumenöl, Leber und Fisch.

    • Zink ist am Fettstoffwechsel beteiligt und stärkt das Immunsystem. Es stabilisiert die DNA und ist an der Funktion der Stoffwechsel- und Sexualhormone beteiligt. Gute Zinklieferanten sind Meeresfrüchte, Nüsse, Linsen, Käse und grüner Tee. Auch in rotem Fleisch ist das Spurenelement enthalten. Fleisch an sich ist aber als Anti-Aging-Ernährung ungeeignet und sollte daher nur in Maßen gegessen werden.

    • Carotin ist ein wirksamer Radikalfänger, der Hautfunktionen sowie Wachstum unterstützt und die Risiken für den Körper durch UV-Bestrahlung senkt. Vor allem Beta-Carotin sorgt für messbar weniger Falten, fanden Forscher der Charité Berlin heraus. Reichlich vorhanden ist es in gelbem, orangem und dunkelgrünem Gemüse wie die Karotte , Aprikose, Süßkartoffel, Grünkohl, Fenchel, Spinat und viele mehr.

    • Selen hemmt schädliche Prozesse in den Zellen und schützt sie so vor Degeneration. Es wirkt entzündungshemmend und schützt die Zellen vor Angriffen freier Radikale. Der Mineralstoff steckt vor allem in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten. Als selenreichste Nahrungsmittel gelten vor allem Nüsse, allen voran die Pecanuss.

    • Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe. Sie wirken stark antioxidativ und sind vor allem in dunklen Fruchtsäften, grünem und schwarzem Tee oder Rotwein (in Maßen genießen!) enthalten. Der Körper kann Polyphenole am besten verwerten, wenn sie ihm über Flüssigkeiten zugefügt werden. Dennoch sind auch viele Obst- und Gemüsesorten als Lieferanten geeignet.

    • Sulfide, die beispielsweise in Zwiebeln oder Knoblauch enthalten sind, riechen zwar streng, sind aber gut für unseren Organismus. Sie stärken das Immunsystem und unterstützen den Körper im Kampf gegen Bakterien und Viren. Zudem wirken sie antioxidativ und schützen so die Zellen vor dem Abbau.

    • Phytoöstrogene sind pflanzliche Hormone, die hauptsächlich in Sojaprodukten enthalten sind, in geringeren Mengen jedoch auch in Rotklee, Leinsamen und Vollkornprodukten. Phytoöstrogene schützen vor Altersleiden Herz- und Gefäßerkrankungen, Osteoporosen und scheinen auch das Brustkrebsrisiko zu reduzieren. Aus der Forschung ist bekannt, dass das pflanzlichen Hormone Genistein Wechseljahresbeschwerden wie Depressionen, Hitzewallungen und Schlafstörungen positiv beeinflussen können. Genistein kann von innen und außen angewendet werden.

    • Lycopin (in roten Tomaten) ist mit einer der besten Faltenkiller.

    • Biotin (Vitamin B7) unterstützt den Körper beim Umbau langkettiger Fettsäuren, die unter anderem den Wasserhaushalt unserer Haut regulieren. Ein diesbezügliches Ungleichgewicht macht die Haut anfällig für schädliche Umwelteinflüsse.

    • Wasser ist besonders wichtig für eine straffe Haut. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät zu täglich mindestens 1,5 Litern kalorienfreier oder -armer Getränke wie Wasser oder Tee
Terminvereinbarung unter: 0341 - 91886444